Gezielte Vorbereitung für das große Turnier am 10. Januar in der Dieter-Renz-Halle.
Fleißige Helfer vor und hinter den Kulissen

JUDO ELE-TEAM- CHALLENGE Ohne die vielen Helfer läuft nichts. Was am Rande und hinter den Kulissen 
einer sportlichen Veranstaltung passiert, bekommt der Zuschauer oft nicht mit. Bis zum Start der 
ELE-Judo-Team-Challenge des Judoclubs 66 am 10. Januar in der Dieter-Renz-Halle ist noch eine Menge 
zu tun. Viele Köpfe und noch mehr helfende Hände sind nötig, um ein solch großes internationales 
Turnier in Bottrop ausrichten zu können.

Die 11 Personen im Organisationsteam beginnen ihre Arbeit schon sechs Monate vor Turnierstart. 
Das Teilnehmerfeld muss zusammengestellt und die offiziellen Ausschreibungen erstellt werden. 
Die Termine mit den nationalen und internationalen Terminkalendern werden abgestimmt und mit den 
Belegmöglichkeiten der offiziellen Übernachtungsunterkunft der Judokas in Einklang gebracht. 
"Das ist bereits der erste Kraftakt des Turniers. Den richtigen Termin zu finden ist die 
sensibelste Stelle der Veranstaltung. Ohne die kostenfreien Übernachtungen der Teams könnte das 
Event nicht stattfinden. "Wir richten den Termin also auf die Übernachtungsmöglichkeiten aus. 
Die Judokalender bieten aber nur wenig Freiraum für weitere Turniere" fasst Roland Assmann, 
Präsident der JC 66er, den alljährlichen Einstieg in die orbereitungen des Turniers zusammen.

Wenn der Termin gefunden ist und das Teilnehmerfeld steht, kann die Organisation des Turniertages 
beginnen. Die Gastronomie muss geplant werden. Insgesamt gibt es vier Getränke- und Essensstände. 
Dagmar Klossak leitet das Gastronomieteam: "Mein Team besteht aus ca. 20 Personen. Wir beginnen 
bereits drei Monate vor dem Turniertag mit der Zusammenstellung der Speisen und Getränke. 
Die EJTC will auch in diesem Punkt etwas Besonderes sein." Außerdem gibt es ein Deko-Team unter der 
Leitung von Anne Buddenbrock. Zahlreiche Blumen und Pflanzen, Decken und Deckchen, Fahnen, sowie 
viele Kleinigkeiten sollen der ELE-Judo-Team-Challenge ein besonderes Outfit verleihen. Für das 
Programm ist Volker Tapper zuständig, der am Turniertag selbst auch als Hallensprecher die 
Zuschauer begleitet. "Zu einer internationalen Sportveranstaltung gehört einfach ein Minimum an 
Unterhaltung. Wir wollen es nicht übertreiben und uns auf den sportlichen Wert des Turniers 
fokussieren, aber ein oder zwei kleine Show-Acts gehören einfach dazu!" erklärt Volker Tapper 
das Konzept.

Detlef Kaziur hat inzwischen alle Hände voll zu tun um die über 60 Helfer an dem Turniertag selbst 
zu finden, einzuteilen und zu koordinieren. "Es gibt nicht viele Vereine, die eine solche 
Helferschar alleine stellen können. Insgesamt sind am Tage des Turniers rund 80 Personen für den 
Ablauf tätig. Der JC 66 Bottrop ist stolz darauf, so viele fleißige Mitglieder und Eltern in seinen 
Reihen zu haben - das ist nicht selbstverständlich" freut sich JC 66-Vizepräsident Detlef Kaziur. 
Für die Verantwortlichen des Vereins ist es inzwischen eine Selbstverständlichkeit, dass es ein 
Programmheft gibt. Hier finden die Zuschauer weitere Informationen zum Turniertag, der Historie 
und die teilnehmenden Teams. Außerdem ermöglicht eine Videoinstallation am Turniertag eine 
Übertragung des Wettkampfgeschehens ins Foyer der Dieter-Renz-Halle.

"So können unsere Zuschauer während der Kämpfe eine Pause machen, etwas zu sich nehmen und verpassen 
trotzdem nichts.", so Dominik Assmann, der das Teilnehmerfeld koordiniert und am Turniertag für die 
begleitende Musik zuständig ist.

Präsident Roland Assmann fiebert ebenfalls dem Großereignis entgegen: "Am Ende des Turniertages 
sollen die Zuschauer Topsport gesehen haben und gleichzeitig einen angenehmen und hoffentlich 
eindrucksvollen Tag erlebt haben." Am 10. Januar geht es endlich los, die vierte Auflage der 
ELE-Judo-Team-Challenge unter dem Motto "Gespielt wird woanders" wird wieder viele Zuschauer 
nach Bottrop locken.